Deutscher Gewerkschaftsbund

08.12.2017
***JETZT: SOLIDARITÄT MIT DEN BESCHÄFTIGTEN***

NEUE HEIMAT erhalten!

Der Eigenbetrieb in Rendsburg ist eine wesentliche Daseinsvorsorge!

Senioren

pixabay

Seit Monaten gibt es in der Stadt Rendsburg eine intensive Diskussion um die städtische Seniorenwohnanlage „Neue Heimat“. Die Gewerkschaften in ihrem Bund, dem DGB, sind überzeugt, dass diese Einrichtung als Eigenbetrieb der Stadt Rendsburg erhalten bleiben muss und auch erhalten bleiben kann: Sie ist, als kommunale Seniorenbetreuungseinrich-tung, ein wesentlicher Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge; mit der kommunalen Träger-schaft übernimmt die „Neue Heimat“ gesellschaftliche Verantwortung. Die Seniorenwohn-anlage bietet älteren Rendsburger*innen und ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten eine wohnortnahe Unterstützung und Betreuung. Und sie rechnet sich auch wirtschaftlich für die Stadt und damit für alle Rendburger*innen.

Die Beschäftigten der Seniorenwohnanlage „Neue Heimat“ engagieren sich für den Erhalt ihrer Einrichtung: sie haben am 25. Oktober 2017 dem Bürgermeister der Stadt Rendsburg 2.877 Unterschriften der Rendsburger*innen zum Erhalt der Einrichtung übergeben können.


Die Ratsversammlung in Rendsburg berät am kommenden Dienstag, dem 12. Dezember 2017, ab 16:00 Uhr den weiteren Fortgang. Die Ratsversammlung hat (theoretisch) die Möglichkeit - nach Eingang der Unterschriften - den Vorgang der Teilprivatisierung zu stoppen und die Einrichtung als Eigenbetrieb der Stadt zu erhalten. Für diese Möglichkeit wollen sich die Beschäftigten vor Beginn der Sitzung einsetzen; ihr Engagement ist Vorbild auch für andere. Die Ratsversammlung ist öffentlich – Gäste können dort teilnehmen.


Stehen wir den Kolleg*innen der Neuen Heimat uneingeschränkt zur Seite!
Am 12. Dez. 2017,
zwischen 15:15 und 16:00 Uhr,
vor dem Alten Rathaus,
Mühlenstraße 2, in Rendsburg.


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