Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 20.06.2017

Ausstellung - Minijobs Da geht noch was

„Minijobs? Da geht noch mehr!“

vom 19. bis 30. Juni 2017
im Foyer Emma Sorgenfrei
Kieler Gewerkschaftshaus

Im Mai 2017 veröffentlicht die Hans-Böckler-Stiftung, aufgrund der Daten des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit, die aktuelle Entwicklung bei der atypischen Beschäftigung, in den u. a. die Minijobs explizit aufgeführt sind. Diese Daten sind pro Bundesland und jedem Kreis sowie jeder kreisfreien Stadt abrufbar.
Frank Hornschu, Vorsitzender der DGB Kiel Region: „In Schleswig-Holstein sind von allen 900.000 Arbeitsverhältnissen 190.000 Menschen ausschließlich geringfügig beschäftigt. Für die geringfügig Beschäftigten ist diese Form der Erwerbsarbeit,

  • die von ihren Entgelten leben müssen,
  • eine dauerhafte Perspektive suchen und
  • eine angemessene Altersversorgung aufbauen wollen,

nicht sinnvoll.“

Die Ausstellung „Minijobs? Da geht noch mehr!“ klärt über

  • das gleiche Recht für alle Beschäftigungsverhältnisse,
  • die langfristigen Nachteile,
  • die nicht vorhandene Brücke in den Arbeitsmarkt,
  • die Umwandlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung,
  • die unsichtbaren Kosten,
  • das sich Minijobs nicht rechnen und
  • die Wege in existenzsichernde Beschäftigung

auf.

Die Ausstellung ist täglich von Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 19:00 Uhr und Freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr kostenfrei zugänglich.

 

 


Für die DGB Kiel Region betragen die Zahlen für die ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigung (mit Ausnahme von Nebenverdienstmöglichkeiten):

Kreis Plön: ca. 8.000 Minijobs von etwa 26.000 Beschäftigungsverhältnissen,

Kreis Rendsburg-Eckernförde: ca. 17.000 Minijobs von etwa 74.000 Beschäftigungsverhältnissen,

Stadt Neumünster: ca. 6.000 Minijobs von etwa 34.000 Beschäftigungsverhältnissen und

Landeshauptstadt Kiel: ca. 21.000 Minijobs von etwa 120.000 Beschäftigungsverhältnissen.


Nach oben