Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 01.07.2014

DGB: Kiel muss Landesmittel aus der Wirtschaftsförderung beantragen

Zur raschen und zeitnahen Entwicklung des reinen Gewerbegebiets für den nördlichen Teil des ehemaligen MFG5-Geländes fordern der DGB und seine Gewerkschaften die Landeshauptstadt Kiel auf, entsprechende Mittel aus der Wirtschaftsförderung des Landes Schleswig-Holstein zu beantragen.

„Nach unserem Kenntnisstand bestehen für Kiel verbesserte Chancen finanzielle Unterstützung aus den Mitteln z. B. der Gemeinschaftsaufgabe zur regionalen Wirtschaftsstruktur vom Land auf Antrag zu erhalten. Diese Chancen dürfen zu Gunsten von Beschäftigung nicht fahrlässig verspielt werden. Kiel braucht auch wegen des Wandels Gute Arbeit und Ausbildung, auch um zum Beispiel in bezahlbaren Wohnraum investieren und insgesamt die Einnahmebasis verbessern zu können“, so Frank Hornschu, DGB-Vorsitzender der Kiel Region.

Und Hornschu weiter: „Zudem erwarten wir, dass die Stadt Kiel die Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (KiWi) mit der Projektentwicklung des MFG5-Geländes beauftragt. Von Beginn an muss sichergestellt werden, dass für Investoren ebenfalls alle Möglichkeiten, zur industriellen und gewerblichen Ansiedlung auf dem ehemaligen MFG5-Gelände, ausgeschöpft werden. Die KiWi ist dafür eine exzellente Einrichtung, die über den entsprechenden und erforderlichen Sach- und Fachverstand verfügt.“