Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 01.05.2007

1. Mai im Norden: Demonstration der Stärke und Entschuldigung für eine Torte

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Fast 2000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kamen zur Demonstration und zentralen Kundgebung des DGB Nord zum 1. Mai in Kiel. Zentrale Forderungen des DGB und seiner Gewerkschaften sind in diesem Jahr Mindestlohn und Teilhabe am wirtschaftlichen Wachstum.
Überschattet wurde die Kundgebung durch einen Tortenanschlag auf den Schleswig-Holsteinischen Innenminister Ralf Stegner. Die Werferin wurde sofort in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Der DGB entschuldigt sich ausdrücklich beim Schleswig-Holsteinischen Innenminister Ralf Stegner für diesen Vorfall.
1. Mai im Norden: Demonstration der Stärke und Entschuldigung für eine Torte
Fast 2000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kamen zur Demonstration und zentralen Kundgebung des DGB Nord zum 1. Mai in Kiel. Zentrale Forderungen des DGB und seiner Gewerkschaften sind in diesem Jahr Mindestlohn und Teilhabe am wirtschaftlichen Wachstum.

Überschattet wurde die Kundgebung durch einen Tortenanschlag auf den Schleswig-Holsteinischen Innenminister Ralf Stegner. Die Werferin wurde sofort in polizeilichen Gewahrsam genommen.

Der DGB entschuldigt sich ausdrücklich beim Schleswig-Holsteinischen Innenminister Ralf Stegner für diesen Vorfall. Der Ablauf der Maikundgebung ist einstimmig vom DGB-Regionsvorstand beschlossen worden und wird von allen Mitgliedsgewerkschaften getragen. Die Entgleisungen Einzelner, die mit Trillerpfeifen und Torten jeden Dialog zerstören wollten stehen nicht für die DGB-Gewerkschaften. Dieses Vorgehen ist zu missbilligen.

Ralf Stegner erklärte inzwischen gegenüber dem NDR, dass zum kritischen Dialog Argumente gehörten, nicht Trillerpfeifen oder Sahnetorten. Verwirrte Einzelne würden nicht überdecken, was es an breiter Gemeinsamkeit zwischen Sozialdemokratie und Gewerkschaften gebe.

Der DGB-Regionsvorsitzende Ralf Müller-Beck erinnerte an das huntertjährige Jubiläum des Gewerkschaftshauses und die Rückgabe des Hauses 1947 an die Kieler Gewerkschaften durch den damaligen Oberbürgermeister Andreas Gayk. Damals waren ca. 20.000 Kielerinnen und Kieler gekommen. Mit der Wiederenthüllung des Schriftzuges „Gewerkschaftshaus“ wurde an die Geschichte erinnert.






















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