Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 09.02.2010

DGB fordert kreative Ideen statt Kultureuro

Eine zusätzliche Abgabe, wie sie der Vorsitzende des SPD Kulturforums Rolf Fischer fordert, ist das falsche Signal zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kiel.
Die Stärkung der Finanzkraft der Landeshauptstadt Kiel erreicht man nicht, in dem Nischensteuern erfunden oder Parkgebühren erhöht werden. Es ist ein populistischer Vorschlag, der in der Konsequenz mehr Bürokratie bedeutet, höhere Preise für die Kunden zur Folge hat und Arbeitsplätze gefährdet. Eine zusätzliche kommunale Steuer für die Hotel- und Gaststättenbranche, wie Fischer sie fordert, lehnen wir ab. Wir müssen in der Stadt kreative Impulse freisetzen – neue Nischensteuern wirken da kontraproduktiv.
Zusätzliche Einnahmen zur Stärkung der Finanzierung des hochwertigen Kulturangebotes in der Landeshauptstadt, sollte über freiwillige Initiativen erreicht werden. Kulturangebote mit Mehrwert, Merchandising Produkte, gemeinsame Verkaufsstrategien von Kiel Marketing zusammen mit der Tourismusbranche und den Kulturschaffenden oder eine Erhöhung der Eintrittspreise für Theater und Oper sind eher geeignet und bringen unterm Strich mehr Geld in die Kassen der Stadt und der örtlichen Wirtschaft.

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