Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 29.08.2014

„Kriege fallen nicht vom Himmel“

am 1. September 2014 in Neumünster

Am Antikriegstag in Neumünster:
500 blaue Friedensluftballons steigen in den Himmel


Wenn die Ballons mit der weißen Friedenstaube in und um Neumünster wieder zur Erde hinabsinken, wird der Finder eine Botschaft lesen, die zum Nachdenken und zum Handeln anregen soll: „Kriege fallen nicht vom Himmel – sie werden von Menschen veranstaltet, können also auch von Menschen verhindert werden. Informieren Sie sich! Beteiligen Sie sich an den Aktionen der Friedensbewegung!“

Die Aktion von Schülerinnen und Schülern der Elly-Heuss-Knapp-Schule (EHKS), die von ihren Lehrkräften und Mitgliedern des DGB–Stadtverbandes begleitet werden, findet um punkt 12:00 Uhr parallel an fünf verschiedenen Orten statt, die eines gemeinsam haben: Sie stehen für Tot, Verletzung, Krankheit, Flucht und Vertreibung, für Unverständnis zwischen Kulturen und Religionen, für das Gedenken an die Opfer eines jeden Krieges.

Bundesregierung und Bundespräsident werden aufgefordert, den eindeutigen Mehrheitswillen der Bevölkerung zu achten, der in allen Umfragen zum Ausdruck kommt: Keine weiteren Auslandseinsätze der Bundeswehr, keine Waffenexporte in Kriegs- und Krisengebiete, Beibehaltung einer Politik der militärischen Zurückhaltung. Stattdessen präventive Diplomatie, engagiertes Krisenmanagement und humanitäre Hilfe für die Opfer von Krieg und Vertreibung!

Treffpunkt für alle Neumünsteraner, die sich an der Aktion beteiligen möchten, ist um 11.30 Uhr am Eingang der EHKS-Außenstelle Riemenschneiderstraße 1. Den Aufruf des DGB-Bundesvorstandes zum Antikriegstag 2014 kann man auf www.nord.dgb.de lesen.

Wer sich bereits im Vorfeld des Antikriegstages zu den historischen und den aktuellen Aspekten von „Krieg und Frieden“ informieren möchte, kann der Einladung von DGB, ver.di und Friedensbewegung zu einer Informationsveranstaltung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ folgen. Im DGB-Haus referieren Dr. Wolfgang Beutin zum Thema „Wurde der 1. Weltkrieg inszeniert?“ sowie Dr. Horst Leps unter der Überschrift „Deutschland – Abschied von Friedenspolitik?“ (31.08., 11:30 bis 13:00 Uhr, Carlstraße 7)

Dr. Christof Ostheimer
(DGB – Stadtverband)

Jörg Leppin
(Direktor der EHKS)


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