Deutscher Gewerkschaftsbund

PM - 01.05.2007

Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Sicherheit. Gute Arbeit.

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Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt kommt endlich in Bewegung. Die Arbeitnehmerinnen undArbeitnehmer haben diesen Aufschwung hart erarbeitet – und wollen endlich ihren verdientenAnteil. Wir lassen uns nicht mit guten Worten abspeisen. Wir wollen deutlich und nachhaltig amAufschwung teilhaben. Es ist klar: die Beschäftigten haben jetzt mehr verdient. Die Löhne undGehälter müssen spürbar steigen. Das stärkt den Aufschwung durch mehr Binnennachfrage.

1. Mai Neumünster

10.00 Uhr

Demonstration
Treffpunkt Großflecken 9.45 Uhr

10.30 Uhr

Kundgebung
vor dem Gewerkschaftshaus, Carlstraße
Mairednerin:
Jutta Blankau, Bezirksleiterin IG Metall Küste

11.00
bis
14.00 Uhr

Großes Kultur- und Familienfest
rund um das Gewerkschaftshaus
Kinderflohmarkt (Händlerprofis unerwünscht), Fischbrötchen, Info-Stände, Kinderaktivitäten, Erbsensuppe, Musik, Essen und Trinken Hüpfkissen, "Café Müßiggang", Maibowle, Kebab, Milch für Cubas Kinder
Musikgruppe: UNITY - live

1. Mai Kiel

10.00 Uhr

Demonstration
Treffpunkt Wilhelmplatz 9.30 Uhr

11.00 Uhr

Zentrale Kundgebung des DGB Nord am Gewerkschaftshaus
Eröffnung und Begrüßung: Ralph Müller-Beck, DGB
Maidialog: Wolfgang Mädel, 1. Bevollmächtigter IGM Kiel
Sigmar Gabriel, Bundesumweltminister
Ralf Stegner, Innenminister Land Schleswig Holstein

12.00
bis
15.00 Uhr

Familienfest
Fuego del Norte, Musik aus Südamerika
Lene Kremer, Live Jazz
Rambazamba, Marching Band
Hochseilgarten, Hüpfburg, Angebote für Kinder
Essensmeile
Informationen rund um die Arbeit der Gewerschaften
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1. Mai Eckernförde

10.00 Uhr

Treffpunkt am Gedenkstein Petersberg
Umzug zum Rathausmarkt mit dem Spielmannszug TUS Eckernförde

11.00 Uhr

Kundgebung
auf dem Rathausmarkt
Mairede:
Matthias Heidn
Landesvorsitzender der GEW Schleswig-Holstein



Familien- und Kinderfest auf dem Rathausmarkt
Es spielt die Schüler-Brass-Band „Red Scorpions“, Young Band der Integrierten Gesamtschule Eckernförde, Spielmobil, Essen und Trinken, Kinderflohmarkt (keine Profis)
Info-Stände der Gewerkschaften

1. Mai Rendsburg

10.00 Uhr

Eröffnung des Familien- und Kinderfestes
vor der Kundgebung

Schiffbrückenplatz

11.00 Uhr

Kundgebung
Grußwort:
Andreas Breitner

Bürgermeister der Stadt Rendsburg
Mairedner:
Wolfgang Lorenz

IG Metall Bezirk Küste



anschließend
Familien- und Kinderfest
Essen und Trinken, Kinderkarussell, Kinderspiele
Musikgruppe: "Jump `n Dice", Kinderflohmarkt (Händlerprofis unerwünscht)
Info-Stände der Gewerkschaften

1. Mai Heikendorf

09.00 Uhr

Platzkonzert
auf dem Dorfplatz vor dem Rathaus
Schalmeien-Orchester Kiel e.V.

10.00 Uhr

Rathaus Heikendorf, Lesesaal
Mairedner:
Lothar Franz
IG Metall Kiel

1. Mai Schönberg

10.00 Uhr

Hotel Stadt Kiel
Begrüßung:
Wilfried Zurstraßen
Bürgermeister aus Schönberg



Mairedner:
Holger Malterer
Geschäftsführer ver.di Kiel/Plön

Anschliessend Diskussion und Tischgespräche mit Erbsebsuppe

1. Mai 2007

Du hast mehr verdient! Mehr Respekt. Soziale Sicherheit. Gute Arbeit.

Die Wirtschaft boomt, der Arbeitsmarkt kommt endlich in Bewegung. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben diesen Aufschwung hart erarbeitet – und wollen endlich ihren verdienten Anteil. Wir lassen uns nicht mit guten Worten abspeisen. Wir wollen deutlich und nachhaltig am Aufschwung teilhaben. Es ist klar: die Beschäftigten haben jetzt mehr verdient. Die Löhne und Gehälter müssen spürbar steigen. Das stärkt den Aufschwung durch mehr Binnennachfrage. Immer noch herrscht Massenarbeitslosigkeit, während die Unternehmen immer neue Rekordgewinne einstreichen und Managergehälter in absurde Höhen steigen. Den Arbeitgebern werden mit der Unternehmenssteuerreform milliardenschwere Geschenke versprochen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen immer neue Belastungen verkraften. Der Aufschwung hat die Gesellschaft noch nicht erreicht. Die Menschen sind verunsichert, weil der Sozialstaat tiefe Risse bekommen hat. Der Arbeitsmarkt ist aus den Fugen geraten. Die zunehmende Privatisierung sozialer Sicherung und die ausufernde prekäre Beschäftigung stellen die Lebensperspektiven von Millionen Menschen in Deutschland und Europa immer mehr in Frage.
Wir verlangen mehr Respekt. Lohndumping, Billiglöhne, Schutzlosigkeit und unerträgliche Arbeitsbedingungen müssen politisch verhindert werden. Der Arbeitslohn muss zum Leben reichen. Jeder Mensch muss von seinem Einkommen in Würde leben können und darf nicht in Zweit- und Drittjobs gezwungen werden. Deshalb verlangen wir anständige Tarifverträge und Mindestlöhne nicht unter 7,50 Euro.
Wir verlangen mehr soziale Sicherheit und Gerechtigkeit. Die demographische Entwicklung muss politisch gestaltet werden und darf nicht als Legitimation für einseitige Belastungen für Beschäftigte und Rentner missbraucht werden. Die Politik ist aufgefordert den flexiblen Übergang aus dem Erwerbsleben weiterhin zu fördern. Insbesondere Langzeitarbeitslose, Ältere ohne Berufsperspektive, Jugendliche ohne Ausbildung und junge Eltern brauchen mehr Unterstützung. Dafür brauchen wir eine Erneuerung der Solidarität. Wir verlangen mehr soziale Verantwortung vor allem von jenen, die andere oder Geld für sich arbeiten lassen.
Wir verlangen gute Arbeit. Dazu gehören Respekt, sichere Arbeitplätze, die nicht krank machen, garantierte Weiterbildungs- und Entwicklungschancen für alle Beschäftigten, Rücksicht auf Familien und Mitbestimmung am Arbeitsplatz, im Betrieb und Unternehmen.
Die Menschen in Deutschland haben mehr verdient als ihnen Arbeitgeber und Politik bisher zugestehen. Dafür kämpfen wir.

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