Deutscher Gewerkschaftsbund

Wanderausstellung vom 24.08..2018 bis 12.09.2018 in Rendsburg

Die Opfer des NSU ...

... und die Aufarbeitung der Verbrechen

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Wanderausstellung

ISFBB

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" wurde in den Jahren 2012 und 2013 von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. erstellt und mehr als 160 Mal bundesweit gezeigt. Seit April 2018 liegt Wanderausstellung in aktualisierter und zwei Tafeln erweiterter Form vor.

Die Ausstellung besteht aus 24 Tafeln im Format DIN A 0 (Höhe 118 cm, Breite 84 cm je Tafel). Sie setzt sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 1999 bis 2011 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen der neonazistischen Terrorgruppe im November 2011 auseinander.

Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Mehmet Turgut, Habil Kılıç, İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter dargestellt. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit den Bombenanschlägen in Nürnberg und Köln sowie den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

Der zweite Teil beleuchtet das Netzwerk des NSU. Verbindungen neonazistischer V-Leute verschiedener Verfassungsschutzbehörden mit den bisher Angeklagten werden skizziert. Analysiert werden auch die Gründe, warum die Mordserie lange nicht aufgedeckt wurde sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex. Zum Schluss kommen Angehörige der Ermordeten zu Wort. Eltern, Kinder und Witwen berichten von der Zeit vor und nach dem Auffliegen des NSU, kommentieren den zu Ende gehenden Münchner NSU-Prozess und unterziehen die bisherige Aufklärung einer kritischen Beurteilung.

Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Ausstellungsort:
Volkshochschule Rendsburger Ring e.V.
Arsenalstraße 2-10
24768 Rendsburg

Ausstellungseröffnung:
24.08.2018 um 11.00 Uhr

Besuchszeiten:
Jeweils Montag bis Freitag in der Zeit von 10.00 – 21.00 Uhr

Info:
Begleitete Führungen für Schulklassen/ Gruppen nach vorheriger Terminabstimmung über das Sekretariat der VHS in Rendsburg möglich.


Mehr Infos unter: www.opfer-des-nsu.de und www.isfbb.de


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