Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 10/22 - 11.10.2022

DMB und DGB - gemeinsame PM zum Mietenstopp

Mietenstopp

Mietenstopp Mietenstopp

Zum Mietenstopp führen der Deutsche Mieterbund Schleswig-Holstein und der Deutsche Gewerkschaftsbund Kiel Region eine Aktion mit über 200 Plakaten in Eckernförde, in und um Heikendorf, in Neumünster und Kiel bis Anfang November durch.

 

Die Mieten sind für zigtausende Menschen zu einer hohen Belastung geworden. Dies war schon vor der Pandemie, mit ihren gerissenen Lieferketten, und vor dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, mit ihren Rohstoff- und Materialengpässen, so. Mit diesen Entwicklungen hat sich der Mietenmarkt noch einmal erheblich verschärft.

 

Frank Hornschu, Vorsitzender des DGB Kiel Region sagte dazu: „Auch in den Städten unserer Region sind bezahlbare Mietwohnungen Mangelware. Die Entwicklung der Einkommen kann mit den steigenden Mieten nicht schritthalten. Und durch die multiplen Krisen ist die Lage vieler Mieter:innen noch schlimmer geworden.“

 

„In der Kiel Region sind die Mieten in den letzten fünf Jahren um ca. 20 Prozent gestiegen. Die Politik muss aktiv werden und den Mieter:innen durch einen Mietenstopp eine Atempause verschaffen“, ergänzt Ann Sophie Mainitz, Geschäftsführerin vom Mieterbund SH.

 

„Während des geforderten Mietenstopps müssen neue, bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Dazu brauchen wir eine Ausweitung der Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau, eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit und ein soziales Bodenrecht. Zudem muss die Kommune Investoren bei Neubauprojekten stärker auf das Gemeinwohl verpflichten. Bund, Länder und Kommunen müssen sich außerdem wieder verstärkt ihrer Verantwortung als Anbieter günstiger, öffentlicher Wohnungen bewusst werden“, fordern Mieterbund und Gewerkschaften.

 


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18.01.2011

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